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Diverse Objekte

Tagebau Amsdorf

Die Kategorie DIVERSE OBJEKTE beinhaltet Objekte verschiedenster Art, die wenn auch nicht ohne weiteres in unsere Hauptsystematik einzuordnen, zur Region und seiner Geschichte dazu gehören und es uns als wert erschienen lassen, hier mit aufgeführt zu werden.

 

 

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STANDORT-INFORMATIONEN - Für nahezu jedes Objekt unserer Datenbank finden Sie objektspezifische Standortinformationen, die bei einem Besuch hilfreich sein können. Dazu gehört, neben den Geokoordinaten, fast immer ein Link, der Sie über Google-Maps direkt virtuell zum Objektstandort bringt und der natürlich auch für die NAVIGATION mit einem entsprechendem Gerät genutzt werden kann ... und das kann fast jedes Handy!


In diesem Abschnitt werden solche Informationen durch Links zu externen Quellen ergänzt, die für eine nähere Beschäftigung mit der Problematik "wo und wie finde ich ...?" genutzt werden können.

Hier eingestellt sind auch TOUREN, die verschiedene Objekte räumlich und / oder sachlich verbinden und einen Weg vorschlagen, entlag dessen sie aufgesucht werden können.

 

 

 

 

 

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Der Beitrag fasst Informationen zu Entwässerungsstollen der Mansfelder Mulde zusammen, die zur Ableitung zusitzender Grubenwässer aufgefahren wurden. Soweit vorhanden wird zu den entsprechenden Objekten verlinkt. Auf historischem und aktuellem Kartenmaterial kann der Verlauf solcher wichtigen untertägigen Bauwerke verfolgt werden. Informationen zu weiterführender Literatur vervollständigen die Ausführungen.

Der Beitrag ist noch in Bearbeitung. Die eingestellten Karten erheben keinerelei Anspruch auf exakte Übereinstimmung mit den tatsächlichen Stollenverläufen.



Der Schlüsselstollen (mehr zum Schlüsselstollen siehe hier) ist mit einer Länge von 32,3 km einer der längsten bergmännisch hergestellten Stollen in Europa. Er liegt auf seinem etwa halbkreisförmigen Weg entlang des Ausgehenden des Kupferschiefers vom Mundloch über Gerbstedt, Hettstedt, Klostermansfeld und Helbra bis nach Eisleben max. ca. 185 m unter Gelände und weist ein Gefälle von 7,9 m (das sind nur 0,24 m/km) auf. Damit ist er auch ein Denkmal für die Kunst der Bergleute des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Auffahrung des Stollens wurde 1751 am Mundloch unter Nutzung einiger Meter eines älteren Stollens als „Friedeburgischer neuer Haupt- und Erbstollen“ begonnen.

Es wurden über 50 Schächte und Lichtlöcher im Zusammenhang mit dem Vortrieb des Schlüsselstollens geteuft. Das letzte Lichtloch entstand 1890/91 mit dem Teufen des Otto-Schachtes 5 westlich Eisleben.


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Der Zabenstedter Stollen (mehr zum Zabenstedter Stollen siehe hier) wurde 1747 am Westrand von Zabenstedt unmittelbar am Gerbstedter Bach, einem Zufluss der Schlenze, bei 96 m über NN angesetzt. Er sollte die Feldesteile am Nordrand der Mansfelder Mulde bei Gerbstedt und Hettstedt entwässern und erreichte eine Länge von 15 km. Er endet südwestlich von Großörner in der Nähe der Freieslebenschächte.

In seinem Verlauf wurden 32 Lichtlöcher niedergebracht, die Auffahrung des Stollens erstreckte sich mit Unterbrechungen bis 1880.


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Der Glückaufer-Stollen ist ein Stollen im Schafbreiter Revier bei Wimmelburg. Sein Wasser wurde, ebenso wie das des Froschmühlenstollens, bis 1992 über Pumpanlagen des W-Schacht als Trink- und Brauchwasser genutzt.

  • angehauen 1730
  • Länge 6,5 km
  • Mundloch 128,7 m über NN
  • Mundloch untertage (Schlotten W-Scht.)

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Das Schafbreiter Revier
(Auschnitt)

Die umfangreiche Bergbautätigkeit in weiten Teilen der Grafschaft Mansfeld und in den angrenzenden Gebieten hat es schon sehr frühzeitig erforderlich gemacht, dass bei den weit verzweigten Abbaugebieten eine Zusammenfassung von Schächten zu Revieren notwendig wurde.

Nach der Freilassung des Bergbaues und der Einrichtung des kursächsischen Bergamtes in Eis­leben wurden im Jahre 1740 im sächsischen Mansfelder Bergbau 32 Reviere von Süden nach Norden nach alten Vorbildern neu bestimmt und mit fortlaufenden Nummern versehen. Auch das Abbaugebiet zwischen Morungen und Pölsfeld im Raum Sangerhausen sowie die unter preußischer Administration zwischen Hettstedt und Rothenburg betriebenen Baufelder des Kupferschieferbergbaus waren bereits in Reviere unterteilt. Die Grenzen der Reviere waren jedoch nur dort genau bestimmt, wo beispielsweise an der so genannten Kaiserlichen Berg­grenze es die Rechtslage erforderte.

Abgesehen von der Bezeichnung der Reviere durch Zahlenangaben mit römischen Ziffern erhielten einige darüber hinaus einen Namen, beispielsweise mit Bezug zu ihrer regionalen Lage. Markante Landschaftspunkte oder Ortsnamen waren dabei die Namensgeber. Ein solches Revier,  das Revier VIII, war das Schafbreiter Revier im Raum Wimmelburg. Die auf der Homepage unseres Vereins beschriebene Wanderung im Bergbaugebiet Wimmelburg führt sie auch in das Schafbreiter Revier.

In der Regel waren die Reviergrenzen territorial und zeitlich fließend.

Als globalere Revierbezeichnungen wurden aus unterschiedlichen Gründen auch verwendet: Obere Reviere, Untere Reviere oder der Eisleber Berg und der Mansfelder Berg, die Drittelre­viere und Fünftelreviere. Schließlich wurden die Abbaugebiete in der Mansfelder Mulde am Ende des 19. Jahrhunderts einzelnen Berginspektionen zugewiesen. Mit der Konzentration auf wenige Großschachtanlagen verlor die Reviereinteilung zunehmend an Bedeutung. (Quelle: MansfeldBand III - Seite 505)


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Der Kupferschieferbergbau begann in der Mansfelder Mulde um das Jahr 1200 am Ausgehenden des Kupferschiefers. Von dort folgte er schrittweise dem Flöz in immer größere Teufen (Tiefen). Anfangs erfolgte die Gewinnung des Erzes deshalb aus einer Vielzahl kleiner Schächte. Als der Abbau um das Jahr 1500 den Grundwasserspiegel erreichte, wurden Maßnahmen zur Ableitung der Wässer erforderlich. Es wurden die ersten Entwässerungsstollen aufgefahren. So entstanden der Neckendorfer-Stollen, der Faulenseer-Sollen, der Rißdorfer-Stollen sowie der Krug-Stollen zu dieser Zeit.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts geteufte Schächte ermöglichten dann bereits eine Erzförderung aus Teufen zwischen 50 und 100 m. Am Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Bergbau Teufen bis zu etwa 130 m erreicht. (Quelle: Wikipedia)

Insofern handelt es sich bei den von uns hier erfassten Kupferschächten, die in der Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert niedergebracht wurden, um Tiefbauschächte. Das Bild lässt gut erkennen, warum die Lagerstätte als "Mulde" bezeichnet wird.


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