• Schlüsselstollen

Der Schlüsselstollen (mehr zum Schlüsselstollen siehe hier) ist mit einer Länge von 32,3 km einer der längsten bergmännisch hergestellten Stollen in Europa. Er liegt auf seinem etwa halbkreisförmigen Weg entlang des Ausgehenden des Kupferschiefers vom Mundloch über Gerbstedt, Hettstedt, Klostermansfeld und Helbra bis nach Eisleben max. ca. 185 m unter Gelände und weist ein Gefälle von 7,9 m (das sind nur 0,24 m/km) auf. Damit ist er auch ein Denkmal für die Kunst der Bergleute des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Auffahrung des Stollens wurde 1751 am Mundloch unter Nutzung einiger Meter eines älteren Stollens als „Friedeburgischer neuer Haupt- und Erbstollen“ begonnen.

Es wurden über 50 Schächte und Lichtlöcher im Zusammenhang mit dem Vortrieb des Schlüsselstollens geteuft. Das letzte Lichtloch entstand 1890/91 mit dem Teufen des Otto-Schachtes 5 westlich Eisleben.


ZU DEN OBJEKTEN

Publiziert in Schachtanlagen

An den Schlüssel-Stollen angebundener Schacht mit bis heute erhaltenem Fördergerüst am südlichen Ortsrand von Helbra der bis 1860 Erz förderte und dann der Wasserhaltung diente. Der 2011 gegründete Förderverein Schmidschacht Helbra e.V. kümmert sich heute um die Sanierung und Pflege der Überreste des Grubenbetriebes und hat dort auch einen Schachtofen der ehemaligen August-Bebel-Hütte wieder aufgebaut.


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1873 bei Klostermansfeld abgeteufter Schacht der bis 1898 der Erzförderung diente.

 

 


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Südöstlich der L 151, an der Bahnlinie Halle-Kassel bei Wimmelburg gelegene Bergwerksanlage, zu der 5 Schächte gehörten. Abteufbeginn war 1865. Der Otto-Schacht V diente als Lichtloch für den Schlüsselstollen.

 


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Schachtanlagen aus dem 19. Jahrhundert in Hergisdorf (Ortsteil Kreisfeld) an der Landstraße Wimmelburg - Helbra

 


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Diese ehemalige Bergwerksanlage liegt am Nordrand der Mansfelder Mulde. Sie war von 1850 bis 1890 in Betrieb.

 


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1845 bei Kreisfeld angelegter Schacht

 

 


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1852 zur Wassergewinnung geteuftes Lichtloch des Schlüsselstollens in Hettstedt (Altdorf)

 

 

 


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In den Jahren 1869 bis 1872 östlich von Großörner angelegtes Lichtloch des Schlüssel-Stollens

 


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Ehemalige Schachtanlage am nördlichen Ortsausgang von Helbra mit deren Abteufen 1861 begonnen wurde.

 

 


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